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Modellfugzeuge - 2-Achs Modelle
Warum 2-Achs Modelle?
Modellflugzeuge die nur über das Höhenruder und das Seitenruder gesteuert werden bezeichnet man auch als 2-Achs Modelle. Die Querruder werden bei diesen Flugzeugen nicht gesteuert. Damit das Modell trotzdem „gerade“ fliegt, haben solche Modelle eine Tragfläche die eine starke V-Form aufweist. Durch diese V-Form weisen diese Flugzeuge ein relativ eigenstabiles Flugverhalten auf. Theoretisch kann man auch ein Modellflugzeug, dass über Höhenruder und Querruder gesteuert wird, also auch über zwei Achsen gelenkt wird, als 2-Achs Modell bezeichnen. Die Bezeichnung meint aber in der Regel die Steuerung über „Höhe und Seite“.
Die ersten Fernsteuerungen konnten nur 2-Achs Modelle steuern.
In den Anfängen der Fernsteuertechnik waren Servos oder Aktuatoren so groß, schwer und teuer, dass es gar nicht möglich war mehr als nur das Seitenruder oder später auch das Höhenruder zu steuern. Auch die Fernsteuerungen verfügten oft nur über zwei Kanäle und somit waren nicht mehr als ein 2-Achs Modell möglich.
2-Achs Modelle sind ideal für Anfänger
Ein Modellflugzeug für Anfänger darf nicht zu hohe Anforderungen an die Flugkünste des Einsteigers stellen. 2-Achs Modelle haben sich für diesen Zweck besonders bewährt. Ein über Querruder gesteuertes Modell überfordert viele Anfänger, weil es sehr „kippelig“ wirkt.
Aber auch heute gibt es durchaus noch andere Gründe sich für ein über zwei Achsen gesteuertes Modell zu entscheiden. So sind 2-Achs Modelle bei sehr leichten Thermikseglern durchaus keine Seltenheit.